Wie der "Schlösslekeller" zur

 

Mausfall wurde.

 

Mittig, zwischen den beiden altehrwürdigen Donaustädten Dillingen und Lauingen liegt ein herrliches Einod, das die Reisenden, die dort vorbeikommen, freundlich zu einer wohlverdienten Pause einlädt. Selbst für die Bevölkerung der beiden Nachbarstädte ist dieser Ort stets noch ein beliebtes Ausflugsziel. Dort, im Schatten mächtiger Kastanienbäume finden wir den allseits bekannten

 

"Schlösslekeller"

 



Dass dieses Lokal bei der Bevölkerung jedoch unter dem Namen

 

"Mausfall"

 



besser bekannt ist, hat seinen Ursprung in einer Geschichte aus der Vergangenheit.

Als die Stadt Dillingen noch eine Universität und somit auch Studenten hatte und die Stadt Lauingen in ihren Mauern eine Lehr- und Bildungsanstalt beherbergte, soll sich folgendes ereignet haben:

Den Studenten war es verboten, nach Einbruch der Dämmerung ihre Studentenstadt zu verlassen. Doch Verbote reizten die Studios schon damals, dies zu umgehen. Da der Schlösslekeller außerhalb der Stadtgrenze lag, erschien er geeignet, sich dort, trotz Verbot, abends zu treffen. Wenn dann im Nebenzimmer ein paar Gläser heimlich geleert wurden, war stets ein "Fuchs" beauftragt, die Straße im Auge zu behalten. Dabei sei es öfters vorgekommen, dass bei der Annäherung von inspizierenden Professoren aus Dillingen im Osten und Lauingen im Westen der Ruf: "Professor in Sicht" ertönte. Worauf sich mancher trinkfeste, aber nicht mehr reaktionsschnelle Student nur noch hätte stöhnen können: "Jetzt sitzen wir aber in einer schönen Mausfall". Somit wird der Schlösslekeller von allen, die ihn und seine überlieferte Geschichte kennen, nur noch liebevoll "Mausfall" genannt.

Und wer sich selbst von der Gastlichkeit dieses Kleinod überzeugen möchte, setzt sich am besten getrost zwischen Dillingen und Lauingen in die

 

"Mausfall"

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